Wildnistourer

Expeditionen, Abenteuertouren, Survival, Bushcraft, Abenteuer Events

Beachtet bei allen Outdooraktivitäten bitte immer die gesetzlichen Regelungen und Vorgaben und eventuelle Naturschutzgesetze!


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Donnerstag, 18. Dezember 2014

Gedanken zum Thema "Prepper"

Prepper - ein weltumspannendes Thema mit vielen verschiedenen Meinungen und Standpunkten.

Preppen bedeutet ja, sich auf etwas vorzubereiten, nur auf was?

Man kann sich vorsichtshalber auf ALLES vorbereiten, nur macht das wirklich Sinn?

Prepperlevel


Gehen wir jetzt einmal vom Standort Deutschland aus, welche Szenarien könnten sich hier abspielen?

Krieg:

Deutschland liegt zweifelslos in einer, für uns schlechten geografischen Lage, sind wir doch genau zwischen der USA und Russland.

 
       
Hierzu der folgende Link (es gibt hierzu etliche Links über deren Seriösität man streiten kann, dieser hier ist nur ein Beispiel und spiegelt nicht unbedingt meine Meinung wider)
http://www.freiewelt.net/nachricht/experten-warnen-kriegsgefahr-in-europa-waechst-10038131/                                                               

Bedrohliche Aufstände (z.B. Ferguson USA)

Maifeiertage, Demonstrationen führten bisher noch zu keinen tatsächlich bedrohlichen Ausmaßen




Hierzu gibt es ebenfalls viele unterschiedliche Links, die ich, aus bestimmten Gründen nicht aufführen möchte

                


Naturkatastrophen:

Ja, da gab es welche, die durchaus gefährlich waren, doch unsere Rettungssysteme und deren Teilnehmer haben wunderbar funktioniert. 














´Hierzu ein interessanter Link:
http://mars.geographie.uni-halle.de/geovlexcms/downloads/pdfdocs/Naturkatastrophen_Deutschland.pdf 


Terrorgefahr:

Die Terrorgefahr scheint mir zur Zeit am ehesten wahrscheinlich, denn wir hatten ja schon einmal, zu Zeiten der RAF, mit Terroranschlägen zu tun. 



Preppen ist keinesfalls unsinnig oder überflüssig, nur sollten wir nicht in denselben Prepperwahn wie die Amerikaner verfallen und uns damit selbst verrückt machen.
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Die größte Gefahr geht von einem Krieg aus und ob man sich darauf wirklich effektiv vorbereiten kann, wage ich einmal zu verneinen.
Da ich selbst schon in Kriegsgebieten, über längere Zeiträume, war, kann ich sagen, das man es alleine in der Regel kaum schaffen kann. Auch die hochgelobten, vermeintlich sicheren BUG OUT AREAS bieten u.U. keine dauerhafte Sicherheit und können auch nicht das Überleben garantieren.

Eine gut durchdachte Vorbereitung ist aber dennoch nicht falsch, nur sollte man die Kirche im Dorf lassen.



















Wie man einen Aufstand überlebt / How to Survive a Riot (Article from Wikihow

Source: Wikihow

Though it may seem dramatic, an angry mob can be just as dangerous and unpredictable as just about any natural disaster. Thousands of people are killed in riots all over the world each year, and these riots erupt from a number of racial, religious, economic, political, or social causes that cannot be predetermined. If you've found yourself in the middle of a riot, you may not be able to run away immediately, but you can take some measures to protect yourself from harm. If you want to know how to survive a riot, just follow these steps. (Source: Wikihow) 

 http://www.wikihow.com/Survive-a-Riot

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Urban Get Home Bag

Heute mal einen Bericht über das Gegenteil des Bug Out Bags. Jetzt geht es um den  

Urban Get Home Bag 

Wozu soll der denn nun wieder gut sein? Eine durchaus berechtigte Frage, denn was soll mir auf dem Weg nach Hause schon passieren?

 Ob der Urban Get Home Bag deshalb eine Daseinsberechtigung hat überlasse ich eurer persönlichen Meinung.

Ok, versuchen wir mal zu erörtern, was passieren kann.
  • durch Hochwasser oder Überflutung abgeschnitten
  • extrem lange Staus, vielleicht sogar über Nacht
  • Erdbeben
  • innerstädtische Unruhen
  • Unwetter, die einen zum Verbleib an einem Ort zwingen
  • Pannen, die eine sehr lange Wartezeit bis zum Eintreffen von Hilfe haben
  • irgendwo im Schnee festzusitzen

ich denke, das man die Liste moch weiter fortsetzen kann.

Der Urban Get Home Bag unterscheidet sich nur in wenigen Teilen zum Bug Out Bag, da im urbanen Umfeld solche Mißstände relativ schnell gelöst werden, evtl. Ausnahme ist vielleicht, wenn sich das Land im Kriegszustand befindet.

Der Urban Get Home Bag ist für kurzzeitige Notfallsituationen konzipiert und befindet sich im Fahrzeug, genauso griffbereit wie der Erste Hilfe Kasten. Auch die Gewichtsfrage ist hier ehr unwichtig, da man sich i.d.R. am oder im Fahrzeug aufhält. Sollte man das Fahrzeug verlassen, kann man das Gewicht reduzieren, indem man verschiedene Dinge aussortiert.

Die Idee des Urban Get Home Bags stammt aus den USA, daher verzichte ich in der Packliste auf Schußwaffen, Gasmasken etc..

Persönliches:

  • Notfallmedikamente
  • 20 Euro, in 2 x 5 Euroscheinen und 10 Euro in Münzen
  • Resevebrille oder Schutzbrille
  • Sonnenschutzcreme
  • Insektenspray 
  • Desinfektionstücher
  • Papiertaschentücher
  • Küchenrolle
  • Tampons

Technisches:

  • Reserveakku o.ä. für Handy
  • Taschenradio inkl. Ersatzbatterien oder Kurbel (falls Fahrzeugbatterie leer ist)
  • Taschenlampe oder Stirnlampe
  • Funkgerät (optional)

Werkzeuge:

  • kleine Brechstange
  • Knicklicht
  • Trillerpfeife
  • 10 m Reepschnur zwischen 3-4mm Stärke
  • kleine Handschaufel
  • Wolldecke oder Bivvy Sack
  • Tarp (optional)
  • gr. Müllsack
  • Multitool
  • Messer 
  • Panzerband
  • Kabelbinder
  • Stück Straßenkreide
  • Stift mit Notizblock
  • kleiner Wasserfilter

Navigation:

  • Kompass
  • Karte der Stadt und Umgebung

Notfallverpflegung:

  • Esbitkocher
  • 1-2 Metallbecher die man auch zum kochen benutzen kann (Wasser erhitzen)
  • Feuerzeug
  • 2-3 Energieriegel
  • 2-3 Fertiggerichte, getrocknet in der Tüte
  • 1 Packung normale Kekse
  • 4-5 Teebeutel
  • 4 - 5 Kaffee in Portionstüten 
  • 1 Flachmann Alkohol ( Wodka, Whisky, Weinbrand)
  • Essbesteck


Sowieso im Fahrzeug vorhanden:

  • Warnweste
  • Erste Hilfe Kasten
  • evtl. Reservekanister mit Treibstoff




 



























 
 
 


 

Dienstag, 16. Dezember 2014

New Airborne Trooper Training Facility

A real cool training Center



Persönliche Vorbereitung auf eine Expedition

Jede Expedtition ist anders. Es gilt, an viele unterschiedliche Dinge zu denken, sehr leicht wird etwas übersehen und führt dann irgendwann unweigerlich zu Problemen. Es gibt Expedtitionen, von großen Institutionen oder Universitäten, die einem viel vorebreitende Arbeiten abnehmen, aber die lassen wir jetzt mal außen vor.

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Um was muß ich mich persönlich kümmern?

Papiere:

  • Gültigkeit des Personalausweises über den Zeitraum der geplanten Tour 
  • Gültigkeit des Reisepasses über den Zeitraum der geplanten Tour  
  • Beglaubigte Kopien beider Ausweise
  • Visum 
  • Visa, bei Touren in verschiedene Länder
  • Liste mit medizinischen Besonderheiten, z.B. Allergien, Medikamente
  • gültiger Führerschein 
  • Proof of Life für Notfälle (Entführungen, Todesfall etc.) http://www.wildnistourer.de/mediapool/114/1149525/data/Das_Proof_of_Life_Data_Sheet_20142.pdf
       Das Proof of Life Datenblatt kann individuell ergänzt oder umgearbeitet werden.
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Medizincheck:

  • Vor Antritt sollte ein Medizincheck durchgeführt werden
  • Impfungen:
  • Beratung über notwendige Impfungen in einem Tropeninstitut einholen 
  • http://tropeninstitut.de/ 
  • Impfungen in den aktuellen Impfpass eintragen lassen 

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Kartenstudium:

  • Ein intensives Kartenstudium ist immer empfehlenswert.
  • Geh mit der Karte die Route immer wieder durch, achte dabei schon beim Kartenstudium auf besondere Wegpunkte.
  • fertige dir Geländeskizzen anhand des Kartenmaterials an.
  • Überlege dir Ausweichstrecken
  • Checke über Google Earth die Ortschaften/Dörfer die in der Nähe der geplanten Route Hilfe bieten könnten.
  • Messe Entfernungen aus.
  • Sperrgebiete
  • Je mehr du über das Gebiet weißt, desto sicherer fühlst du dich
  • sicherer Umgang mit Karte, Kompass, GPS Geräten
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Pflanzen und Tiere:

  • Essbare Pflanzen
  • Giftpflanzen
  • Raubtiere
  • Giftschlangen
  • leicht jagdbare Tiere 
  • auch hier gilt, je mehr du weßt, umso besser für dich

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Klimabedingungen:

Das Klima spielt bei der Zusammenstellung deiner Garderobe eine besonders wichtige Rolle.

Ist das Gebiet ...
  • besonders heiß
  • besonders feucht
  • durchgehend nass
  • durchgehend frostig oder eisig
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Sprachen:

Bei den meisten Expedtitionen ist die allgemeine Umgangssprasche Englisch.
In der normalen englichen Umgangssprache solltest du also fit sein.
Es empfiehlt sich, zusätzlcih noch ein Vokabular an Fachbegriffen zu erlernen.

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Länderspezifische Besonderheiten:

Andere Länder, andere Sitten

Informiere dich genau über die Besonderheiten eines Landes.

Religion
Umgangsformen und Regeln
Korruption
Umgang mit Polizei und Militärangehörigen
Einschränkungen im Bereich Foto/Video
 

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 Teambesprechungen:

Zur Vorbereitung gehören auch regelmäßige Teambesprechungen über den Stand der Vorbereitungen.
In diesen Teambesprechungen werden auch viele der o.g. Punkte intensiv erörtert und besprochen.

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Extra Ausbildungen (nicht immer erforderlich, aber dennoch nicht unnütz):

Erweiterter Survivallehrgang auf professioneller Basis
"Grundkurs" KFZ Technik
Offroadfahrkurs

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Teilnahme an Expeditionen

Viele möchten ja gerne mal an einer richtigen Expedtion teilnehmen, aber was gehört eigentlcih dazu?

Zuerst unterscheiden wir einmal zwei Kategorien:

  • die Abenteuer Expedition
  • die wissenschaftliche Expedition
 Die Abenteuer Expedition:

Diese Expeditionsform hat in der Regel keine wissenschaftlichen Ziele, sondern dient der Überwindung von Strecken in Wildnisgebieten.
Diese Expeditionen werden mit Fahrzeugen, zu Fuß, mit Kanu oder auch schon mal mit Pferden durchgeführt.
Meistens besteht die Teilnehmergruppe aus abenteurlustigen Outdoorfreunden, die auch schon einige Erfahrungen gesammelt haben.

Die wissenschaftliche Expedition:

Bei diesen Expeditionen sind meist recht viele Menschen beteiligt. Sie kommen aus verschiedenen Berufszweigen und verfolgen mit der Expedition wissenschaftliche Ziele durch Erkundung.

Diese Expeditionen führen sehr viel, z.T. auch schweres Material mit sich. Es gibt hier auch ganz genaue Aufgabenbereiche und Hierachien. 


Generelle Voraussetzungen:

  • körperliche Fitness
  • Teamfähigkeit
  • hohe Leistungs-, Arbeitsbereitschaft
  • hohe soziale Kompetenz
  • Zielorientierung
  • erweiterte Outdoorkenntnisse (Survival, Bushcraf
  • erweiterte Erste Hilfe Kenntnisse
Wer an einer Expedition teilnehmen möchte, muß sich selbst sehr gut darauf vorbereiten und sich mit dem Grund der Expedition auch identifizieren können. Die Vorbereitungsphasen sind recht lang, bis zu mehreren Jahren und erfordern daher auch eine gewisse Portion Geduld.
Manche Expeditionen erstrecken sich über längere Zeiträume, in denen oft auch kaum Kommunikationsmöglichkeiten mit den Familienangehörigen bestehen.
Deshalb ist es wichtig, mit dem Partner/Partnerin vorher alles zu klären.
Ein Ausstieg während einer Expedition ist fast unmöglich, außer unter extremen medizinischen Gegebenheiten.

Bevor man sich für größere Expeditionen bewirbt, sollte man an kleineren, abenteuerorientierten Expeditionen teilnehmen. Bei diesen Expeditionen verdient man zwar fast nie Geld, eher muß man sich finanziell beteiligen, aber sie bieten eine solide Basis.

häufig gesuchte Positionen:

  • Ärzte
  • Medizinisches Hilfspersonal
  • Mechaniker (KFZ, Geräte)
  • Koch 
  • Küchenpersonal
  • erfahrene Offroad LKW Fahrer
  • Techniker allgemein
  • Outdoorexperten mit länderspezifischen Erfahrungen