Wildnistourer

Expeditionen, Abenteuertouren, Survival, Bushcraft, Abenteuer Events

Beachtet bei allen Outdooraktivitäten bitte immer die gesetzlichen Regelungen und Vorgaben und eventuelle Naturschutzgesetze!


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Sonntag, 16. März 2014

Expeditionen und Zwischenmenschliches

Längerfristig angelegt Expedtionen mit einer Mindestdauer von drei Monaten, bergen auch einige zwischenmenschliche Brennpunkte. Man möge bedenken, daß man während dieser Zeit mit einer Gruppe Menschen 24 Stunden permanent zusammen ist. Reibereien unter den Expedtionsteilnehmern entstehen schnell und es handelt sich dabei oft um Lappalien.

Wie kommt es zu diesen Reibereien bzw. Auseinandersetzungen?
Als Beispiel führe ich mal eine mehrmonatige Expedition im brasilianischen Regenwald an.

- keine wirklichen Rückzugsmöglichkeiten in die eigene Privatsphäre
- kein einziger wirklich "freier" Tag
- permanente Arbeitsbereitschaft
- körperliche Erschöpfung
- ständige große Hitze
- fehlen der persönlichen Freiräume
- stärker werdende Meinungsverschiedenheiten
- Heimweh
- Unpässlichkeiten
- Frustration - Gründe können sein: Dauerregen, Versorgungsprobleme, Krankheiten

es gibt bestimmt noch einige Punkte, die ich jetzt nicht aufgeführt habe, aber die genannten, geben ja schon mal einen Überblick.

Wie kann man dagegen wirken?

- In erster Linie braucht ein Expeditionsteam eine ganz klare , am besten hierarchiche  Struktur.
- Jeder, der an einer Expedition teilnimmt, sollte sein Privatleben absolut in Ordnung haben
- Jeder Teilnehmer muß sich intensiv auf ein solches Vorhaben vorbereiten
- Jeder Teilnehmer muß wissen, welche Funktion und Position er innehat.

Einen großen Anteil zum Gelingen einer Expedition liegt in den Händen der Organisatoren.

- das A und O ist eine perfekte Planung, Hindernisse ergeben sich während der Expedition von alleine

- Versorgung und Logistik ( Nahrung, technischer Bereich )
- Seelsorge
- medizinische Versorgung
- Arbeitszeitenplan
- nach Möglichkeit stundenweise Freiräume und Rückzugsmöglichkeiten schaffen ( unter Einhaltung der Sicherheitsvorgaben)
- Die Expeditionsleitung muß Sicherheit ausstrahlen.

Samstag, 15. März 2014

Ketchup Flaschen Recycling

Ich freue mich über jeden Grillabend, denn das sorgt für Nachschub. Im Outdoorhandel kann man ja auch Plastikflaschen kaufen, doch Ketchupflaschen erfüllen auch den zweck. Mit Panzerband umwickelt bekommen sie im mittleren Teil etwas mehr Festigkeit. Die Dreh-, und Clipverschlüsse sind auch nach häufigem Gebrauch noch gut zu verschließen. Da sie für Nahrungsmittel hergestellt wurden, gibts auch keine bedenken, wieder Lebensmittel in die Flaschen einzufüllen.


Freitag, 14. März 2014

Unser Home Camp

Wenn wir mal nicht wirklich draußen sein können, nutzen wir unser Home Camp / Saloon im Gartenhaus. Mit Fantasie und er richtigen Musik, meistens Country, kommt immer ne gute Stimmung auf. Träumen und warten auf die nächste abenteuerliche Herausforderung.


Heute abend gab es Currywurst, natürlich mit selbstgemachter Sauce und indischem Curry und Nackenbraten aus dem Card Box Ofen. Dazu ein lecker Bier und guten STETSON Bourbon.

Mittwoch, 12. März 2014

Etwas aus meiner Vergangenheit

Einen Zeitungsartikel von 1977 wiedergefunden, damals war ich in Hannover der Jüngste bei einer Fallschirmspringerausbildung. Lang ist es her.

Wasserfilter für KFZ, Preppermobile etc

Ein interessantes Produkt für Preppermobile, Expeditionsfahrzeuge oder Prepperunterkünfte.
Inline Filter ab 298 €, Kapazität: 100.000 Liter, Durchsatz: 16 Liter/Minute.
Weitere Infos und genauere Details könnt ihr unter dem folgenden Firmenlink nachlesen. Ich persönlich finds sehr interessant und werde mir diesen Filter wahrscheinlich zulegen.


http://www.famous-water.com/startseite.html

Dienstag, 11. März 2014

Reittouren Fotos

Hier mal ein paar Fotos vergangener Touren in den Karpaten.






Bushcraft & Reiten - Abenteuerurlaub in den Karpaten

Ja, das ist doch mal ein besonderer Urlaub. Auf dem Pferd durch die Wildnis der Karpaten. Aufregende Landschaften, die intensive Verbindung mit Pferd und Natur, Bushcraft Kenntnisse einsetzen und vielleicht noch neueFähigkeiten dazulernen. Ausgebildete Pferde stehen vor Ort zur Verfügung, die Leitung der Tour ist ebenfalls deutsch, d.h. es gibt keinerlei Sprachprobleme.  

Die Tour führt durch unterschiedliches Gelände, z.T. auch durch bergige Landschaften mit steileren Anstiegen und Abstiegen.
Zum Einsatz kommen rumänische Sportpferde. 
Sättel: Englisch, Western und Endurance, so wird jeder Teilnehmer den passenden und bequemsten Sattel finden.

Basisreitkenntnisse sollten vorhanden sein, d.h. der Teilnehmer sollte ein Pferd in Schritt, Trab und Galopp sicher handhaben können.

Das Maximalgewicht des Reiters beträgt 100 kg.

Preislich werden wir uns im Bereich zwischen 900 und 1400 Euro pro Person bewegen, genauere Preisangaben folgen nin Kürze mit detaillierteren Tourbeschreibungen und Fotomaterial.

Zu den Reittouren werden auch Trekking-, ATV, Geländewagen-, und Hundeschlittentouren angeboten.

 

Montag, 10. März 2014

Wasserquellen-Atlas

von Michael Haenel.
Hier findet ihr Quellen für diverse Wasserarten.
Deutschland und einige europäische Staaten sind schon aufgelistet.
http://www.quellenatlas.eu/

Sonntag, 9. März 2014

... noch mal was zum Survival

nach einem wunderbaren 2-tägigem Aufenthalt in der deutschen "Wildnis" und vielen tollen Gesprächen und Diskussionen, besonders zum Thema Survival, schreibe ich jetzt mal erneut etwas dazu.
Scheinbar sind einige Leute ein wenig enttäuscht, wenn ich ihnen sage, das sie kein Survivaltraining brauchen. Booo, lange Gesicheter. Ok, der Begriff Survival klingt nach Abenteuer und Herausforderung, man denkt sofort an irgendwelche Mitglieder von militärischen Spezialeinheiten etc.. Ist aber keiner von den normalen Menschen und keiner befindet sich nun grundsätzliche in Kriegs-, oder Krisenländern oder wirklich weit ab von der Zivilisation. 
Also, was braucht der normale Mensch, der mal übers Wochenende in den Busch geht? Genau, er braucht einfache bis fortgeschrittene Bushcrafttechniken, die es ihm ermöglichen Kleinigkeiten zu improvisieren, ein bißchen Pflanzenkunde, Umgang mit Feuer etc. der erfahrene Leser weiß, was ich meine.

Zurück zum Survival. 
1. Die Kenntnisse müssen auf das Gebiet abgestimmt sein.
2. Die Kenntnisse müssen der geplanten Tour entsprechend ausgearbeitet werden.
3. tiefer gehende Bushcraftkenntnisse sollten vorhanden sein.

Ich schreibe hier von Aufenthalten in Gebieten, die sehr dünn besiedelt sind, wie z.B. weite Teile Kanadas, Alaskas, Asiens und Südamerika. In unseren Breitengraden findet man schon nach wenigen Kilometern wieder zurück in die Zivilisation, damit wäre dann auch der Mensch Schwupp di Wupp gerettet.

In der wirklichen Wildnis sieht das ganze schon etwas anders aus, dort müssen erst Rettungstrupps zusammengestellt werden, Flugzeuge müssen evtl. aktiviert und startklar gemacht werden und dann beginnt die große Suche. 

So und nun mal zur Überlebensausrüstung. Die Menge und Qualität der mitgenommenen Ausrüstung hängt stark von der Tour und deren Durchführung ab.

Bin ich mit motorisierten Geräten, Auto oder kleinem Flugzeug unterwegs, kann es passieren, das die Maschine unterwegs verreckt und z.B. eine Notlandung durchgeführt werden muß. 

Im Flugzeugfall ist es so, das der letzte Flughafen einen Flugplan von euch hat, der Transponder/ Radar eingeschaltet war und  ihr nicht meilenweit vom Kurs abgekommen seid. Ist das alles ordnungsgemäß gemacht und ihr seid heile Notgelandet, macht es euch bequem, Allzu lange werdet ihr nicht auf Rettung warten müssen. Die, im Flieger, vorhandene Notfallausrüstung plus eurer eigenen Ausrüstung sollte euch locker und gut am Leben erhalten können. Auch wenn das Funkgerät nicht mehr funktionieren sollte, können  die Tower und Rettungsmannschaften das Gebiet relativ leicht eingrenzen und gezielt nach euch suchen. 

Mit einem Fahrzeug unterwegs sieht es ein wenig anders aus, man weicht von der vorgebenen Streckenführung ab, weil es unüberwindbare Hindernisse gibt, die Strasse aus irgendwelchen Gründen nicht befahrbar ist, das kartenmaterial falsch ist oder falsch navigiert wurde.
Wenn ihr zu Fuß oder mit einem Fahrzeug unterwegs ist, solltet ihr in regelmäßigen Abständen 
  • euren Standort bestimmen
  • zurückgelegte Strecken (km) in die Karte übertragen
  • umsichtig mit euren Vorräten umgehen
  • euren Point Of No Return kennen
Flugzeug oder Fahrzeug bieten euch eine Menge Material, z.B. Benzin, Werkzeug, u.U. ein Dach überm Kopf, eine Restmenge Elektrizität.
Im allg. sagt man, bleibt beim Fahrzeug / Flugzeug und das ist auch richtig so, zumindest dann, wenn ihr, schlauerweise eure Strecke vorher bekannt gegeben habt, das ist ja eigentlich aus Sicherheitsgründen Standard. Wenn euer Fahrzeug verreckt ist und ihr nicht mehr auf der vorgesehen Route seid, ermittelt euren Standort und den kürzesten Weg zurück zur ursprünglichen Route, dort werdet ihr bestimmt schneller gefunden.

Was ihr sonst noch tun könnt:
  • Signale setzen
  • Leuchtmittel und Signalpistole bereitlegen
  • stark rauchend Feuer entfachen
  • Vorräte sortieren und rationieren
  • Ruhe bewahren
So, das war es im ganz Groben. Solltet ihr mehr wissen wollen, könnt ihr mich gerne fragen, denn ich habe schon einige Expeditionen und Touren in solchen Gebieten hinter mir, dabei war ich auch schon mal in recht üblen Situationen.

Vorbereitungskurse auf Expeditionen gibts bei mir natürlich auch.








Samstag, 8. März 2014

Der Mensch in der Wildnis

die meisten Menschen der heutigen Zeit haben den Bezug zur Natur weit in den Hintergrund geschoben, das hat zur Folge, das diese Menschen in Notsituationen, in der Wildnis, schnell an ihre Grenzen kommen und zu unüberlegten Handlungen neigen.

Ob in einer Notsituation oder wenn man zum erstenmal bushcraftmäßig in der Wildnis unterwegs ist, hat die eigene Psyche Hochbetrieb. Man muß sich tatsächlich erstmal an dieses Umfeld gewöhnen, die Geräusche der Stadt sind sehr vertraut und werden im allgemeinen kaum noch wahrgenommen und wenn, dann ehr als störende oder nervende Geräusche.
In der Wildnis, insbesondere während der Nacht, wird unser Gehirn mit völlig anderen Informationen gefüttert, da vielen die Geräusche neu oder kaum bekannt sind, sorgen sie Anfangs für schlechten und unruhigen Schlaf und am nächsten Morgen fühlt man sich wie gerädert.
Auch können die nächtlichen Geräusche in der Wildnis Angstgefühle auslösen, hinzu kommen evtl. Laute von Tieren, "komisches" Rascheln im Gebüsch und und und...

Wichtig ist es, immer die Ruhe zu bewahren und nicht überzureagieren, meistens st es nicht so schlimm, wie es sich vielleicht anhört. Geräusche klingen oft viel näher, als sie es in Wirklichkeit sind.
Für die ersten Nächte ist es also ratsam, seine Schlafstätte mit besonderer Sorgfalt vorzubereiten, z.B.
Taschenlampe immer griffbereit, stabiler Zelt / Tarp Aufbau, ein sicheres Feuer anlegen, passende Kleidung für die Nacht und evtl. improvisierte "Alarmanlagen" installieren.
(wird fortgesetzt)

Donnerstag, 6. März 2014

Spezielle Trainings für gefährliche Gebiete

Zur Zeit erarbeiten wir neue Trainingsprogramme für Personen, die in Ländern mit hoher Kriminalitätsrate oder in Krisengebieten zu tun haben.
Zielgruppe sind:

- Wissenschaftler
- Ingenieure
- IT Techniker
- Führungspersonen

In erster Linie wird es um 

- Entführungen
- Erpressungen 
- allgemeine Gefahrensituationen gehen.

Ziele der Trainings soll sein:

- Gefahrensituationen zu vermeiden
- in Gefahrensituationen richtig zu reagieren 
- Gefahren richtig, schnell und logisch zu analysieren.

Weitere Inhalte sind länderspezifische Trainings zum

- Überleben, d.h. angepasste Survival / Bushcrafttechniken
- Flucht / Evakuierung
- Routenplanungen
- erstellen von Sicherheits-, und Notfallplänen
- Hostage & Rescue Procedere
- Selbstverteidigung

Für die Trainings stehen professionelle Trainer / Ausbilder mit Einsatzerfahrung in den jeweiligen Ländern zur Verfügung.

Dienstag, 4. März 2014

Reiten und Bogenschiessen

Schon vor einigen Jahren habe ich mich mit diesem Thema beschäftigt und über den Kontakt von Pettra Engeländer das Buch von Kassai Lajos bekommen. Reiten und Bogenschiessen, eine wahnsinnig spannende Symbiose zwischen Reiter und Pferd.

Hier der Link zur beeindruckenden Seite von Pettra Engeländer und der Independent European Horseback Archery School - IEHAS

http://www.horsebackarchery.de/index.htm

Notfall Equipment für Gruppen

Mit einer Gruppe unterwegs zu sein,  bedeutet auch, für Notfälle gerüstet zu sein. Ich orientiere mich da zum Teil auch mal ganz gerne bei den amerikanischen Buschpiloten und habe diese Links entdeckt.
Das Equipment ist für eine Gruppe bis zu 6 Personen geeignet und beinhaltet die nötigsten Dinge.

http://www.equipped.org/ak_cnda.htm 

http://www.survivalblog.com/2006/03/buckshot-on-what-do-the-canadi.html

http://www.preparedpilot.com/info_pages.php?pages_id=7 

http://www.lifesupportintl.com/products/Survival_Kit_Aircrew_4_6_Man_Overland_USFS-446-77.html

Montag, 3. März 2014

Samstag, 1. März 2014

Rumgestöbert

Heute habe ich mal bei Frankonia in Hannover etwas rumgestöbert. Da gibt es ja immer mal wieder tolle Angebote, wie z.B. einen Camp Ofen mit einem einsetzbaren Kochtopf für 99.-, ein Mora Messer für 29,90.- u.v.m. War mal wieder sehr interessant und ich musste mich echt zurückhalten, nicht allzu viel Geld auszugeben.